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Rob - 08.01.19 14:48
Okay, nochmal zum Verunglimpfen der Wissenschaft Wobei, ganz im Gegenteil. Schließlich gibt es zig wissenschaftliche Experimente, welche die Flachheit oder die Statik/Ruhe der Erde beweisen.

Das bekannteste und wichtigste Experiment ist das Michelson-Morley-Experiment, welches vom Physiker Albert A. Michelson 1881 und dem amerikanischen Chemiker Edward W. Morley 1887 durchgeführt wurde.

Dieses war gar ein Experimentum Crucis, laut Wiki:

Als experimentum crucis bezeichnet man in der Wissenschaftstheorie ein Experiment, dessen Scheitern die dem Experiment zugrunde liegende Theorie falsifiziert oder überwindet.

Das Experiment wurde oft wiederholt und hatte als Schlussfolgerung, dass die Lichtgeschwindigkeit konstant ist! Keine goße Erkenntnis oder?

Aber im Grunde war es der damalige Beweis, dass es keine Erdrotation geben kann, denn das Licht wurde nicht als etwas außergewöhnliches angesehen, dass quasi eine Ausnahme von der Regel darstellt. Demzufolge musste erst Einstein auf den Plan treten und mit seiner Relativitätstheorie die "Geschwindigkeit" des Lichts als konstant bezeichnen, natürlich ohne irgendeinen Beweis dafür anzutreten. Das angenommene Trägermedium des Lichts, der Äther (vergleichbar der Welle zum Wasser) wurde einfach negiert et voila, Problem gelöst.

Und welches Experiment beweist dagegen die Bewegung der Erde? Der Privatlehrer und Hobby-Physiker Leon Foucault hatte da so ein Pendel...

Einstein dazu: I have come to believe that the motion of the Earth cannot be detected by any optical experiment...
 
SeplundPetra - 08.01.19 09:25
Da liegt man krank im Bette und bekommt hier ordentlich was zu lesen. Spannend.

Toni Mahoni? Da kannte ich bislang nur den Musiker - hier mit zwei meiner Langzeitfavoritenliedermachingleuten:

https://www.youtube.com/watch?v=1mGzHUQLhsA
 
Pauer (toonsUp Team) - 07.01.19 22:38
Rob, er sagt wörtlich: "The Piltdown hoax was an outright fraud." - "Der Piltdown Scherz war eine dreiste Lüge." Das war in den 1920ern. Vergleiche mal die Messmethoden von damals mit denen von Heute. Heute kennt man die C14-Datierung. Wie weit möchtest du noch in die Vergangenheit gehen, um die Wissenschaft zu verunglimpfen?

Falsche Fährten werden in allen möglichen Bereichen gelegt, man denke nur an die Hitler Tagebücher. Die ganze Flache-Erde-Kommune ist im Grunde eine große, falsche Fährte.
 
Rob - 07.01.19 22:35
Als ob ich ein Fan von Toni Mahoni wäre. Der Typ ist ne Witzfigur und sorgt lediglich dafür, die Theorie im deutschsprachigen Raum lächerlich zu machen. Vergleichbar etwa mit Alex Jones und 9/11.

Ich schau mir gerade das unzensierte Dawkins Video an und Dawkins selbst erwähnt gleich zu Anfang den Piltdown-Menschen, eine eindeutige wissenschaftliche Fälschung, die 40 Jahre Bestand hatte. Und der verantwortliche Typ hieß auch noch Charles Dawson(!), man kann es sich nicht ausdenken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Piltdown-Mensch
 
Pauer (toonsUp Team) - 07.01.19 22:24
Der feine Unterschied ist der, dass die Wissenschaft auf beweisbaren Fakten basiert. Sie bleibt immer offen gegenüber neuen Erkenntnissen. Leute wie Toni Mahoni haben das, worauf sie sich beziehen (bezeichnenderweise oft wissenschaftliche Fachbegriffe und Theorien), nicht nur falsch verstanden, sie verdrehen es ins Unkenntliche. Die Verschwörungstheoretiker warten mit keinerlei beweisbaren Fakten auf, sondern mit jeder Frage, die man an sie richtet, kommt eine noch wirrere Frage zum Vorschein. Das ist auch eine Form von Scharlatanerie.
 
Rob - 07.01.19 22:03
Du bringst zig Beispiele, die mit der Thematik absolut nichts zu tun haben. Natürlich gibt es Quacksalber und Scharlatane. Das heisst aber nicht, dass Akkupunktur Bullshit ist und Chemotherapie ne tolle Erfolgsquote aufweist.

Der Rand ist für mich nicht wirklich entscheidend, da ich ihn mir in nächster Zeit wohl nicht anschauen werde (und über dem Rand ist eh mehr Land). Ist halt ne Theorie. Wenn's dich interessiert, fahr hin!

https://aplanetruth.info/2016/05/05/the-antarctic-ice-wall-in-pictures/

Zu behaupten, "dieses bewusste Sich-Abwenden von bereits gründlich erforschten Sachverhalten" wäre das Problem und der Verweis auf echte Ungereimtheiten sei irgendwie nicht in Ordnung, ist in meinen Augen eine sehr arrogante Einstellung.

Die Wissenschaft ändert ständig fundamentale Ansichten und trotzdem ist der Status Quo das Nonplussultra? Das ist einfach nur schizophren und geisteskrank.
 
Pauer (toonsUp Team) - 07.01.19 21:24
Nein werter Rob, ich bin hier nicht auf der Seite der Dame (blond oder brünett, ist mir völlig egal - die Aussagen zählen). Es ist nämlich genau dieses bewusste Sich-Abwenden von bereits gründlich erforschten Sachverhalten, das die Verschwörungstheoretiker vorführt. Sie meinen, dass sie niemals mit vernünftigen Gegenbeweisen daherkommen müssen – das Anzweifeln selbst ist der größte Spaß und der Sinn der Sache. Ich frage nochmals: Wie sieht der Rand aus? Wenn es eine Eiswand ist, warum gibt es nachts einen Sternenhimmel?

In ähnlicher Weise wie Wendy Wright und Toni Mahoni arbeiten auch "Quantenheiler" und "Wünschelrutengänger" ... sie vermurksen Begriffe aus der Fachwelt zu sinnentleerten Worthülsen in ihren Fantasie-Essays. Hier wird mit "Quanten" geheilt und "Energiewellen" werden per Stäbchen und Ruten ertastet. Fragt man nach dem "Wie", kommen irrwitzige Erklärungsmodelle ohne jeglichen Bezug. So erkennt man Scharlatane. Und bei soviel Bullshit (Video: Erdstrahlengeräte im Test) muss einem schon schwindlig werden.

Hat hier jetzt keinen direkten Bezug, aber die Argumentationsschiene ist ähnlich substanzlos. Wer Zeit und Muße hat, kann sich die Biographie des "Energetikers" Christoph F. durchlesen, der dem österreichischen Staat 10.000€ and Steuergeld entlockt hat, weil er einen "Energiering" um ein Krankenhaus gelegt haben will. Sowas geht natürlich nur mit dementsprechend anfälligen Personen in den Aufsichtsräten.

https://tinyurl.com/christophf

 
Danny - 07.01.19 20:52
Zum Video: "Where did you study science?" "Well, that's the issue."
 
Rob - 07.01.19 18:39
Miezel, man kann sie sogar mit einem starken Zoomobjektiv davon abhalten, herunter zu kippen.

@Paul Von einem Rand sprechen nur die Scheibenanhänger. Viele verweisen auf die Eiswand des Südpols (Game of Thrones lässt grüßen). Der Antarktis-Vertrag nährt hier die meisten Spekulationen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Antarktis-Vertrag

Im Video mit Richard Dawkins solltest du eigentlich auf Seiten der Dame sein und das Klischee des blonden Dummchens willst du doch bestimmt nicht bedienen . Sie pocht schließlich auf die Einhaltung der wissenschaftlichen Methode und der Falsifikation der aufgestellten Behauptungen Dawkins.

"Kann ich nicht nachstellen, gilt nicht!"

Was ist dann bitte der Umkehrschluss? Erzählt mir dieser Professor-Typ, gilt!?

Die Kirche hat also keinen Einfluss auf die Wissenschaft? Wer ist denn zum Beispiel der Vater der Big Bang Theorie?
 
Miezel - 07.01.19 17:37
Die Schiffe verschwinden am Horizont, weil sie vom Rand der Welt kippen
 
boy - 07.01.19 15:15
Man wird wie immer bei Toonsup aufs prächtigste unterhalten
Dankeschön
 
Pauer (toonsUp Team) - 07.01.19 14:04
Jetzt bleibst du (oder die Flat-Earth-Community) immer noch in der Erklärungsnot, wie der Rand dieser Erdscheibe aussieht. Wem gehört der Rand? Gibt es da Grundstücke zu kaufen?

Für mich ist mal die grundsätzliche Ablehnung jeglicher Beweise und Anwendungen, die auf eine sphärische Erde rückschließen lassen, von der selben Sturheit wie die von Wendy Wright im Gespräch mit Richard Dawkins über Evolution: https://www.youtube.com/watch?v=1XrOscFu1y8
Fakten werden einfach abgewiesen nach dem Motto: "Kann ich nicht nachstellen, gilt nicht!" Hat halt nicht jeder Archeologie studiert und ein Chemielabor um eine halbe Millionen Euro zur Hand. Verständlich, aber kein Argument dafür, dass die gewonnen Erkenntnisse Stuss sind.

Die meisten Konspirazionstheorien sind im Grunde wunderliche Blüten von Erklärungsfantasien rund um die geheimgehaltenen Militärprojekte der Nachkriegszeit, also des kalten Krieges. Von UFOs bis Nazis in der Arktis und Zeitmaschinen und weiß der Geier was da noch alles herumschwirrt. Viele der Projekte des US Militärs sind in den vergangenen Jahren deklassifiziert worden.

Also da ging es rein um das Kräftemessen zwischen USA und Russland. Angesichts von Erfindungen wie der ARGUS-IS Drohne, die pro Sekunde (!) mehrere Terrabyte an Daten über zig Kameras produziert und eine Echtzeitüberwachung von ganzen Städten ermöglicht, brauche ich persönlich keine Ammenmärchen über UFOs mehr, um völlig baff und nicht minder erschrocken zu sein.

Und die katholische Kirche hat in der heutigen Zeit, was unsere Weltanschauung betrifft, kaum noch einen Platz außerhalb von diktierten Moralvorstellungen für gläubige Menschen. In der wissenschaftlichen Theorie wird superintelligente künstliche Intelligenz die Kapazitäten eines jeden Menschenverstandes übersteigen. Das kommt durch die globale Vernetzung und prognostizierte Geschwindigkeit der Datenverarbeitung zustande.

Schon jetzt hat man anhand der vor ungefähr einem Jahr getesteten Facebook KI gesehen, dass selbst die Entwickler schnell nicht mehr verstehen mit welcher Sprache die KI arbeitet (zwei Chatbots wurden angewiesen einen fiktiven Tausch zu verhandeln und haben unter anderem Strategien wie Lügen und Täuschen angewendet, bevor sie anfingen live eine eigene, für die Entwickler nicht mehr verständliche Sprache zu erfinden).

Wir werden - hier mal meine ganz unqualifizierte, persönliche Meinung - der Schöpfer einer neuen Lebensform, wenn superintelligente KI in absehbarer Zeit entwickelt werden kann. Das ist wohl das Blasphemischte, was man sich vorstellen kann. Die Bibel hat nichts dergleichen vorhergesagt. Im Gegenteil, sie ist in den meisten prophetischen Belangen so daneben gelegen, wie es nur möglich ist. (Man braucht nur mal die Offenbarung des Johannes zu lesen. Das ist wie ein schlechter Drogentrip)

EDIT: Nachtrag zu Explosionen im All. Ob Trekkie oder Star Wars nerd, man dürfte in den Filmen streng genommen keine Explosionen hören. Das einzige, was bei einer Explosion eines Raumschiffs spürbar ist, wäre die Hitzestrahlung (Infrarot) der Verbrennung. Strahlung breitet sich aus, ohne dass es ein Trägermedium braucht.
 
Rob - 07.01.19 13:00
- das sind alles gründlich beantwortete Fragen, die die Flat-earth-Leute mit Genuss ignorieren.

Mit dem Verweis auf "weiss man doch, ist bekannt" oder "mangels Verständnis so einen Schrott unreflektiert glauben" wirst du niemanden überzeugen.

Wie weit ist jetzt eigentlich der Horizont von deiner Augenhöhe entfernt?
 
Rob - 07.01.19 12:54
Das Video ist nunmal eine arg simple Darstellung einer Theorie und es wird mehrmals darauf hingewiesen, dass verschiedene Wechselwirungen im "echten" Modell geflissentlich "ignoriert" werden.

Die Explosionen im Weltall sind ein beliebter Talking Point unter Star Wars Fans. Star Trek sei irgendwie realistischer obwohl dort auch Sound und Explosionen bei Raumschiffschlachten vorkommen.

Der kinetische Impuls ist mir durchaus bekannt, den Impulserhaltungssatz hatte ich auch in der Physik, beruhend auf Newtons Annahmen (Axiomen). Ein wesentlicher Faktor dieser Annahmen fehlt jedoch im Vakuum mal eben komplett und du hast es in deinen Ausführungen bereits erwähnt.

Der Grund, warum man so eine Lüge überhaupt verbreiten sollte, ist natürlich auch spekulativ. Die eigene Erfahrung und Erinnerungsvermögen sollte einem aber zumindest soweit auf die Sprünge helfen, dass brachiale Lügen gern und oft zum Machterhalt oder dessen Erlangung verwendet werden. Massenvernichtungswaffen im Irak, Angriff auf Gleiwitz oder das Trojanische Pferd, um mal ein paar wenig umstrittene Beispiele zu nennen.

Eine Theorie ist etwa, dass das heliozentrische Weltbild eine Reaktion auf die Reformation nach Martin Luther war. Die Katholische Kirche war und ist nämlich mitnichten ein Verfechter des geozentrischen Weltbildes, ganz im Gegenteil.
 
Pauer (toonsUp Team) - 07.01.19 12:19
Wo endet die Atmosphäre und wo beginnt das Nichts? Wie ist das Vakuum definiert und wie funtioniert ein "fließender" Übergang dazwischen? Wie weit ist eigentlich der Horizont entfernt? Explosionen im Weltall?

- das sind alles gründlich beantwortete Fragen, die die Flat-earth-Leute mit Genuss ignorieren.

Deine Ausführung am Schluss klingt danach, als ob das Skeptikergemüt nur in einem "Zweifeln des Zweifelns wegen" begründet ist. Also dass es keinen konkreten Grund dafür gibt. Oder welche Autoritäten meinst du konkret, die mit den "Lügen der Physik" die Menschheit bewusst hinters Licht führen wollen? Welchen Grund hätte das ganze Theater?

Ein Ball ist nicht perfekt rund, da er aus einem ungleichmäßig verteilten Stoff besteht. Ein Basketball beispielsweise erhält seine Spannung durch den Luftdruck im Inneren. Seine Oberfläche ist unregelmäßig geformt und die Schichten sind auch anders angelegt vom Aufbau her. Trotzdem strebt er in der Kugelform eben die effiziente, stabile Form einer Sphäre an. In einer Sphäre ist der Druck gleichmäßig und zentrisch verlagert. An der Oberfläche (sofern diese nicht völlig uneben ist) herrscht ebenfalls ein ausgeglichener Druck. Wie gestaltet sich der Rand einer Scheibe? Kann dort der gleiche Druck herrschen wie in der Mitte der Scheibe?

Das neue Urkilogramm ist fast bis auf das letzte Atom aus reinem Silizium und nahezu perfekt sphärisch angeordnet (siehe Artikel). Soviel zum Thema Ball.

Und das Gravitationsvideo ist eine annähernde Veranschaulichung. Die Welt besteht nämlich überaschenderweise nicht bloß aus Spandex-Spanntuch, Wäscheklammern und Murmeln.
 
Pauer (toonsUp Team) - 07.01.19 12:09
Entschuldigung Rob, aber wenn du nach "Explosionen im Weltall" fragst und sie als Beweis für eine Lücke in der Erklärungskultur der Wissenschaft hältst, dann disqualifizierst du dich selbst. Du hast ja schon anklingen lassen, dass dir das Gebiet der Physik nicht besonders liegt. Ein Antrieb im All funktioniert, indem er dem Objekt einen kinetischen Impuls gibt. Du wirst wohl selbst aus Erfahrung wissen was ein Rückstoß ist oder was passiert, wenn man jemandem einen Schubser gibt. Natürlich kann eine Raumstation beispielsweise explodieren, denn in ihr gibt es entzündlichen Sauerstoff. Die Explosion selbst hört man außerhalb nicht, denn für die Übertragung von Schall braucht es ein Medium. Dieses Medium ist auf der Erde das Gasgemisch der Luft, wo sich die Schallwellen ausbreiten können (Donner zum Beispiel). Deshalb würde man die Explosion als Insaße innerhalb einer Raumstation sehr wohl hören (Luft vorhanden), außerhalb als Astronaut in einem Anzug schweben allerdings nicht (keine Luft und deshalb kein Schall möglich).

Die ganzen Erklärungen, die ich hier geschrieben habe, sind in meinem eigenen Wortlaut geschrieben und ich musste dafür auch nicht auf eine Quelle zugreifen, bis auf die Namen der "schwachen und der starken Wechselwirkung", die mir momentan nicht eingefallen sind. Ich bin sehr an Physik interessiert und bilde mich in meiner Freizeit gerne weiter fort und deswegen lasse ich solche Hirngespinster auch ungern unkommentiert stehen. Denn meiner Meinung nach ist die Präsenz und Verbreitung von solchen unfundierten Skeptiker-Reden weitaus schädlicher, als deren substanzloser Inhalt selbst. Denn es gibt, wie man sieht, genug Leute, die mangels Verständnis so einen Schrott unreflektiert glauben.
 
Rob - 07.01.19 11:59
Hm, das artet wieder aus aber egal.

Stimmt, die Scheibentheorie ist ziemlich irrsinnig und wohl nur dazu da, um das Konzept der flachen Ebene als Ganzes lächerlich zu machen. Im Gegenzug ist es aber nicht auch ein wenig anmaßend, zu behaupten, man hätte das Wesen und die Beschaffenheit des Kosmos verstanden, nur aufgrund von angeeignetem, nicht überprüften "Wissen"?

Aus dem Fenster eines Flugzeugs zu schauen mag simpel sein aber es ist immerhin eine einfache Methode der Überprüfung einer Theorie. Die Vehemenz mit der das Dogma der modernen Wissenschaft gepredigt und verteidigt wird, ist keinen Deut besser als das Verhalten der Kirche seinerzeit. Theorien müssen angezweifelt und auf den Prüfstand gebracht werden, speziell in Zeiten von CGI und virtueller Realität.

Dass es wichtigere Probleme gibt mag sein, nur spielt es keine Rolle, wenn man einfach nur darauf hinweist ohne konkrete Lösungsansätze anzubieten.

Fakt ist, dass die Sichtweite wesentlich weiter ist, als es die Berechnung im Satz des Pythagoras zulässt. Wie weit ist eigentlich der Horizont entfernt? Haben wir das in der Schule gelernt? Wisst ihr es ohne nachgeschaut zu haben?

Habt ihr schon einmal ein Foucaultsches Pendel in Aktion gesehen und euch überlegt, was damit wie "bewiesen" werden soll?

Wo endet die Atmosphäre und wo beginnt das Nichts? Wie ist das Vakuum definiert und wie funtioniert ein "fließender" Übergang dazwischen?

Fragen über Fragen und die Vermutung, dass unser kollektives Unterschichtenwissen nach dem Preußischen Modell vielleicht doch größtenteils Fanfiction eines langweilgeren Star Wars Universums sein könnte. Wenn jemand nachfragt, zieht man sich halt irgendeine neue Theorie aus dem Allerwertesten. Explosionen im Weltall? Na Raketentriebwerke im All klappen ja auch irgendwie.

Aber ist ja eh alles relativ, oder?

Ist ein Ball rund nur weil er nicht "perfekt" rund ist? Würde man ihn deshalb lieber gleich als birnenförmig bezeichnen?

Stimmt, die Gegenwart ist übersät von Zweifeln und Zweiflern. Über die Gründe dafür kann man spekulieren. Ein wesentlicher Grund ist sicher der Autoritätenverlust aufgrund schlechter Erfahrungen. Man muss kein Genie sein um fundamentale Widersprüche festzustellen. Einfach auf seiner vermeintlich sicheren Insel der Erkenntnis sitzen zu bleiben ist vielleicht auch ein Trugschluss.

Gravitation ist eine Erklärung. Das Video kenne ich schon und immerhin gibt er zu, dass das Experiment gewaltig hinkt.

 
Pauer (toonsUp Team) - 07.01.19 11:54
Noch ein interessantes Experiment, das die Gravitation veranschaulicht.
https://www.youtube.com/watch?v=MTY1Kje0yLg

Die Wissenschaft hat noch große, ungelöste Fragen zur Gravitation. Sie lässt sich unterteilen, zum einen in die schwache Wechselwirkung und die starke Wechselwirkung. Das betrifft die Anziehungskräfte auf atomarer und auf planetarer Größenordnung. Skeptiker-Bewegungen beantworten typischerweise keinerlei Fragen, sie stellen nur bisherige Kenntnisse infrage ohne einen produktiven Beitrag zu leisten. Was ist also mit dem "Rand" der Scheibenerde? Bezeichnend ist wohl auch, dass kein einziger seriöser Physiker der Scheibentheorie etwas abringen kann. Es sind unqualifizierte Hobbyastrologen, die sich der Flat-earth-Bewegung anschließen.

Und zu dem Buch über Galileo: Viele Wissenschaftler und Erfinder haben sich im Laufe ihrer Karriere auch mal grob geirrt. Tesla hatte bahnbrechende Patente herausgebracht und sich aber am Schluss seiner Karriere nur noch mit den Experimenten zur Übertragung von Strom durch die Luft über große Strecken beschäftigt, was bis dato als unmöglich gilt. Er ist daran gescheitert, aber das stellt seine bisherigen Erfindungen in keinster Weise in den Schatten. Wenn man hier also versucht Galileo in ähnlicher Weise als illegitim hinzustellen, ist das schon wirklich billig.
 
Bommel (toonsUp Team) - 07.01.19 11:26
... selbst die Wikinger wussten schon, dass die Erde rund ist!
Und auf dem Mond waren sie auch schon!
Hier ein Beweisbild: http://www.toonsup.de/cartoons/wikinger+3?sid=62947
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Der Sinn solcher Lügen liegt ganz klar auf der Hand. Sie sollen das gemeine Volk von den wahren Problemen auf dieser Erde und ihres Lebens ablenken, so dass sie schön dem Sklaventum des schnöden Mamons frönen können.
Früher gab es die über alles präsente Kirche mit ihren Slogan "Dein Schicksal ist von Gott gewollt und dein Elend ist eine von ihm auferlegte Prüfung" ... heute muss man sich halt was anderes einfallen lassen.
 
Pauer (toonsUp Team) - 07.01.19 11:26
Rob, es gibt nun mal zuhauf Beweise dafür, die du nicht hinnehmen willst. Jetzt ist es Zeit für ein paar Erklärungen von deiner Seite. Beschreibe mir mal den Rand der flachen Erde. Wie sieht der aus? Was passiert am Rand? Kann dort ein Baum wachsen, wie breit ist der Rand, sieht man von dem Rand aus gesehen die eine Seite und die andere Seite gleichermaßen? Wer war schon mal am Rand und kann uns Fotos vom Rand bringen?

Die aberwitzigen Behauptungen der flat-earth Theorie sollten doch beweisbar sein. Wir haben Schiffe und Flugzeuge, die uns locker bis an den Rand bringen sollten.
 
Pauer (toonsUp Team) - 07.01.19 11:15
"Meine Sinne sagen mir, dass wir uns auf einer flachen bewegungslosen Ebene befinden und nicht auf einem Ball, der mit 1000 kmh durch's Weltall rast." - So einfach wie möglich erklärt: Im Weltall gibt es keinen "Fahrtwind". Warum? Fahrtwind spüren wir, weil wir uns in der Atmospähre am Erdboden durch das Gasgemisch der Luft bewegen. Die Luft ist unter anderem aus Stickstoff, Sauerstoff, Kohlendioxid und anderen Gasen zusammengesetzt. Wenn man sich bewegt, verdrängt man die Luft vor sich; schiebt sie praktisch beiseite (in der Autoindustrie sehr relevant: Aerodynamik). Dadurch entsteht eine Reibung. Die ist für uns beim Gehen und Laufen natürlich relativ gering, man spürt sie aber sehr gut bei starkem Wind.

Im Weltall gibt es so eine dichte Ansammlung von Gasen nur bei Planeten, denn die ziehen Materie in ihrer unmittelbaren Umgebung an sich. (Die Planetenbildung wurde aber schon vor Milliarden von Jahren in unserem Sonnensystem abgeschlossen) Im Vakuum des Weltalls gibt es keinen "Luftwiderstand", deshalb "spürt die Erde nichts" davon, dass sie sich mit rund 70,000kmh bewegt.

Video zur Planetenbildung (Deutsche Untertitel verfügbar, einfach bei Untertitel auf Automatisch übersetzen und Deutsch auswählen) https://youtu.be/yXq1i3HlumA?t=1m16s

Scheiben sind in der Natur im Gegensatz zu Sphären anfällige, unstabile Formen. Eine Sphäre wie zum Beispiel bei einer Seifenblasen hat zu allen Seiten hin eine ideale, gleichmäßig verteilte Oberflächenspannung und ist deshalb, obwohl sie nur aus wenig Wasser, Lauge und Luft besteht, unglaublich stabil. Hast du schon mal eine scheibenförmige Seifenblase gesehen, Rob? Wie lange braucht eine unförmige Seifenblase, bis sie dazu strebt kugelförmig zu werden? Das ist die effizienteste Form, die die Natur kennt und das hat auch mit den Bausteinen der Materie zu tun. Nicht ohne Grund ist die Zahl Pi in Physik und Mathematik eine so faszinierende, wichtige Größe.

Die Erde ist aufgrund verschiedener Gegebenheiten nicht exakt sphärisch und perfekt rund, unter anderem wegen des Trabanten und seiner Anziehungskraft, die die Erde leicht verformt und auch wegen der unterschiedlichen Verteilung von Materie (Metallen, Gebirgen, Tälern, Meereswasser) auf der gesamten Erde. Trotzdem entspricht die Form der Erde im Großen und Ganzen der einer Sphäre und die gegenteilige Behauptung ist nicht nur mittelalterlicher, uralter Aberglaube, sondern widerspricht auch hunderten von Erkenntnissen und tausenden von Erfindungen und Werkzeugen, die bereits einen Nutzen aus diesem Umstand ziehen.

Ich möchte wirklich gerne wissen, was man davon hat, wenn man das alles im Jahr 2019 infrage stellt. Bereitet das einem eine gewisse Genugtuung? Fühlt man sich dadurch seinen Mitmenschen gegenüber erhaben und aufgeklärter, weil man etwas glaubt, dem 99% der Menschen widersprechen? Hat man als so ein Anzweifler vielleicht den DRANG zu widersprechen, wie ein renitentes Kind in der Pubertät?
Wer steckt hinter dieser wagemutigen Behauptung, die Erde sei flach? Alle Regierungen auf der Welt, wenn es sich nicht gerade um eine Bananenrepublik mit Voodoozauber in der Verfassung handelt, sind sich über die Tatsache einer sphärischen Erde einig.
 
Rob - 07.01.19 10:58
Na, dass jeder seine eigene Realität hat, daran glaube ich wieder nicht.

Ist auf jeden Fall ein extrem umfangreiches Thema, dass viele spannende Fragen aufwirft. Ich habe z.B. kürzlich ein Buch über Galileo gelesen. Sagen wir mal, der Mann ist komplexer und widersprüchlicher als gemeinhin bekannt. Eine seiner ersten Arbeiten war die Kartografierung der Hölle, kein Scherz. Dabei hat er sich verrechnet...

Die "Weltumrunder" sind, wie der Name schon sagt, im Kreis gesegelt.

Aber mal gegen gefragt, welche Argumente, die nicht auf dem blinden Vertrauen in Autoritäten wie etwa Astrophysiker beruhen, lassen euch daran glauben, dass der Globus real ist?
 
Leichnam - 07.01.19 10:44
Rob: Und weswegen lügt man Leute an, was das Nichtvorhandensein einer Erdkugel betrifft?

Ansonsten merke ich natürlich, dass man Deine Meinung nicht umstimmen kann. Will ich auch gar nicht, warum auch?
PS.: Du bist nach Italien geflogen, der Flieger steigt da nicht auf 12 km Höhe. Das passiert erst, wenn man weitere Flüge unternimmt, von Kontinent zu Kontinent.

Denn eines stimmt ja: Jeder lebt in der Realität, die er sehem möchte.
Und meine Realität lautet gerade: Ich muss gleich zur Spätschicht in die Schweißerei ...
 
Pauer (toonsUp Team) - 07.01.19 10:40
Dann kann man noch ein bisschen nachhaken:
Welche Schlüsse ziehst du daraus, dass die Erde in Wahrheit flach ist? Wie haben die ganzen "Weltumrunder" es geschafft die Leute an der Nase herumzuführen? Warum kann man von Paris nach Sydney auf zwei Arten fliegen (über Amerika / über Asien)?

Und ganz zum Schluss: Wer schöpft einen Nutzen aus der "Lüge", die Erde wäre rund? Schließlich stellen sich die Behauptungen der Flache-Erde-Anhänger gegen die Erkenntnisse einiger der wichtigsten Entdecker in der Menschheitsgeschichte, von Galileo über Kepler bis zu den heute wichtigsten Errungenschaften wie GPS, Interkontinentalflüge, Raumfahrt etc.

Ohne plausible Gründe und vorallem handfeste Gegenbeweise, stellt sich die Flache-Erde-Bewegung als nicht viel mehr dar als eine Gruppe von Tinfoil-hat Konspirationsfanatikern mit einem beschränkten Verständnis für Physik. Anmerkung: Du hast beispielsweise selbst in einem Kommentar unter einer anderen Diskussion zugegeben, dass dir die Theorie eines verlinkten Physik-Videos zu hoch sei.

 
Rob - 07.01.19 10:29
Meinung hat damit, finde ich, wenig zu tun. Meine Sinne sagen mir, dass wir uns auf einer flachen bewegungslosen Ebene befinden und nicht auf einem Ball, der mit 1000 kmh durch's Weltall rast. Aber Sinne können ja bekanntlich täuschen, daher sollte man schon gute Argumente haben, wenn man die eigene Wahrnehmung anzweifelt. In der Hinsicht sieht es etwas fraglich aus...

Sorry Karsten, aber deine Erinnerung an die "fette Krümmung" muss ich leider anzweifeln. Bin wie gesagt erst kürzlich geflogen und habe mir den Horizont vom Fensterplatz aus einmal sehr genau angeschaut (und Fotos gemacht). Dieser war flach wie ne Flunder und Sterne waren auch nirgends auszumachen. Dazu wie schon erwähnt das allseits beliebte Wikipedia:

Auf Weitwinkelaufnahmen aus üblichen Reiseflughöhen von ca. 10.500 Metern lässt sich die Erdkrümmung technisch nachweisen, deutlich sichtbar wird die gekrümmte Horizontlinie jedoch erst ab Höhen von etwa 15.000 m.

Was mit "technisch nachweisen" genau gemeint ist, bleibt unerwähnt und spekulativ. Nicht-Nasa-Aufnahmen aus deutlich höheren Lagen (ohne Weitwinkelobjektiv) zeigen ebenfalls einen absolut planen Horizont und keine Sterne.

Der Begriff Horizont allein wäre eine glatte Lüge, wenn er in Wirklichkeit eine Krümmung sein sollte.

Von "Astronauten" gibt es diametral widersprüchliche Aussagen darüber, ob man jetzt im Weltall einen Sternenhimmel sehen kann oder eben nichts und die totale Schwärze.

Das Felix Baumgartner Video ist eindeutig mit Weitwinkelobjektiv gefilmt, dabei ist der Horizont mal konvex und mal konkav. Fake ist es wohl nicht aber bezüglich der Erdform null aussagekräftig.

Und Herrn Gerst und Herrn Jähn habe ich mir tatsächlich auch reingezogen. Das sollte wirklich jeder einmal machen. In belanglosen Aussagen ohne irgendeinen Gehalt unterbieten diese Herren selbst unsere Politiker. Da wird gedankt und geschwurbelt ohne auch nur ansatzweise konkret zu werden. Am krassesten ist wohl die Pressekonferenz von Armstrong und Aldrin nach der sogenannten Mondlandung. Grabesstimmung trifft es dabei wohl ganz gut.
 
Pauer (toonsUp Team) - 07.01.19 09:05
Lieber Rob, ist die Erde deiner Meinung nach flach?
 
Leichnam - 07.01.19 00:55
Rob: Tut mir leid, in 12 km Höhe sieht man fett die Krümmung.


Es juckelt ne lustige Erdscheibe rum. Und es gab nie Kosmonauten/Astronauten ...

Robert, bitte ...
_____

Wir haben neuerdings, eigentlich schon seit Nils Bohr, quantenmechanische Belange vorliegen. Und ganz neu daraus resultierend die Hypersimulation des Bewusstseins.
Dies empfinde ich als neuen Trend innerhalb spezieller Forschungsbereiche, man hört da kaum noch was anderes.
Als Theorie einer Hypersimulation kann man freilich ALLES erklären. Das ist dann sogar logisch. Denn jedes Lebewesen erschafft sich anhand dieser mehr oder weniger philosophischen Modelle seine ganz private Wirklichkeit.
Was mich an dieser These stört, ist das Zeitgeistige.

-

Man mag von Seiten der Obrigkeiten Menschen belügen, da gehe ich mit. Aber weswegen söllte man Bewohner einer Welt belügen, was die Beschaffenheit der Materie unter deren Arsch betrifft, Rob? Es wäre letztlich ne nutzlose Lüge, und nutzlose Lügen beinhalten dann doch mehr oder weniger ne gewisse Sinnfreiheit, oder?

Schau Dir die glänzenden Augen von Siegmund Jähn oder Alexander Gerst an, wenn sie unsere Erdkugel beschreiben, wie sie fast weinen anhand des Anblickes. Auch die paar Hundert weiteren Leute, die draußen waren, reden philosophisch viel höher über unsere Heimatwelt, da sie diese von oben erblickt haben. Mit Sicherheit nicht als zentrale Scheibe innerhalb aller Materie.


Schau Dir auf Youtube mal die fast zweistündige Filmung der ISS an, die Alexander Gerst bereitgestellt hat für alle Interessierten, wie er die komplette Zeit durch die schlauchähnlichen Räume der ISS schwebt. Dabei immer wieder mal auch unsere Erdkugel filmt, wenn es denn möglich ist. Filmtrick? Na sicher...

Rob, ich bitte Dich ...

Ich erinnere auch an den Sprung von Felix Baumgartner aus etwa 40 km Höhe, die Ballonsache 2012. So wunderschön, wie man da live die Erdkrümmung zu sehen bekam - ein Träumchen!
Die Flacherdler wischen solche Tatsachen einfach vom Tisch, indem sie das Wörtchen Fake zischen. Unfassbar eigentlich, wie man wieder auf ein Mittelalterniveau gekommen ist.
 
Rob - 07.01.19 00:20
Das letzte Argument ist halbwegs akzeptabel, touche. Der Rest, nunja. Aus 12 km Höhe sieht man keine Erdkrümmung. Angeblich erst ab 15 km laut Wiki. Bin kürzlich nach Rom geflogen und hab sogar Fotos vom Horizont gemacht. Keine Erdkrümmung, kein Sternenhimmel!
 
Leichnam - 06.01.19 22:58
Dieses urplötzlich aufgepoppte Phänomen mit diesen Flacherdlern ist wirklich seltsam interessant. Könnten das bezahlte Leute sein, die herausfinden sollen, wie weit der Mensch beeinflussbar ist?
Ich bin 1997 nach Amerika (Dominikanische Republik) geflogen, 12 km Höhe. Da sah man sehr deutlich die Erdkrümmung. Überdeutlich gar, und es ist beeindruckend, wenn man dies erschaut.
Flacherdler begründen das mit dem "Fischaugeneffekt des menschlichen Sehvermögens". Sie sagen ja auch, es wäre noch nie ein Mensch im All gewesen. Härter noch: Es gäbe gar kein All ...

Das ist ein bizarres Phänomen der Neuzeit.
Weswegen gibt es heute Hinterfragungen sogar im Bereich wirklich nachweisbarer Themen des menschlichen Wissens?
Zwei Dinge nur: Dummheit oder diese Tests, was die Manipulierbarkeit der Menschen betrifft. Habt Ihr da weitere Ansätze einer Deutung oder Erklärung, Freunde? Wollen sich vielleicht einige Menschen interessant machen? Es gibt ja gar Kongresse zum Thema.
 
antonreiser (toonsUp Admin) - 06.01.19 20:32
Das letzte Argument überzeugt.
 
 

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